Als "bodenlose Frechheit" hat der familienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Gerhard Merz das Vorhaben der Bundesregierung bezeichnet, Hartz-IV-Empfängern das Betreuungsgeld auf die Grundsicherung anzurechnen. "Der Millionär, der sein Kind vom Kindermädchen betreuen lässt, bekommt 150 Euro monatlich ausgezahlt. Die alleinerziehende Mutter, die mangels Krippenplatz keinen Job bekommt, aber nicht. Das ist nicht gerecht. Und das ganze Betreuungsgeld ist sowieso rausgeschmissenes Geld", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Wiesbaden.
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